Dienstag, 25. August 2015
Die Bibel und das Abendmahl. Was viele Kirchen falsch Lehren.
In diesem Video schauen wir uns das Thema Abendmahl genauer an.
Viele
verschiedene Meinungen haben sich im Laufe der Zeit gebildet,
doch die
wenigsten Antworten sind biblisch fundiert.
Heute noch Zungen- oder Sprachenreden?
Foto: Annamartha / pixelio.de
Ich möchte erst einmal erklären, wer die Korinther überhaupt waren. Dazu gebe ich eine Erklärung aus der Bibel "Schlachter 2000" wieder:
"...
Die junge Gemeinde in der sittlich verderbten Großstadt Korinth hatte mit heidnischen Einflüssen und der fleischlichen Haltung der noch unreifen Gläubigen, mit Parteigeist, Hochmut, Gleichgültigkeit gegenüber der Sünde und Missbrauch der Gnadengaben zu kämpfen. Paulus lehrte sie, wie sie sich richtig verhalten und nach den Ordnungen Gottes leben sollten.
...
... über Gemeindezucht und den rechten Gebrauch von Gnadengaben..."
Soviel zur Einführung. Die Korinther waren demnach Leute, die noch sehr Ich-bezogen lebten.
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Was sagt nun der 1. Korinther-Brief zum Thema "Zungenreden" oder "Sprachenreden"?
1. Korinther 13, 8-13:
Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn
wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise; wenn aber einmal
das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. Als ich ein
Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger
und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich
weg, was zum Unmündigsein gehört. Denn wir sehen jetzt mittels eines
Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt
erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich
erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die
größte aber von diesen ist die Liebe.
1. Korinther 14, 1-6:
Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, daß ihr weissagt! Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse im Geist. Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.
Ich wünschte, daß ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr
aber, daß ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist größer, als wer
in Sprachen redet; es sei denn, daß er es auslegt, damit die Gemeinde
Erbauung empfängt. Nun aber, ihr Brüder, wenn ich zu euch käme und in Sprachen redete, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch redete, sei es durch Offenbarung oder durch Erkenntnis oder durch Weissagung oder durch Lehre?
-------------------------------------------Hier ist noch ein kleiner Beitrag, der die ganze Sache noch näher erläutert und erklärt, warum das heutige "Zungenreden" oder "Sprachenreden" NICHT biblisch ist:
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