Dienstag, 23. Mai 2017

Zungenrede ist ein Zeichen für Ungläubige

1. Korinther 14, 22:

Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber ist nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.



Montag, 15. Mai 2017

Allversöhnung - Lehrt das die Bibel?


ALLVERSÖHNUNG? – Lehrt das die Bibel?


In unserer heutigen Zeit, die von Atheismus, Agnostizismus, Gottesferne und Gottlosigkeit geprägt ist, wird – wenn überhaupt – vom „lieben“ Gott gesprochen ohne näher nachzudenken, ob das mit den Lehren der Bibel übereinstimmt.


Aber - ist Gott wirklich der „liebe Gott“?

Selbst unter Christen (Namenschristen?) heißt es doch, dass Gott ja (die) Liebe ist! Das ist sicher richtig, wie wir z.B. in 1.Joh.4,8 und 16 nachlesen können. Dann gibt es doch, wird gesagt, folgende wundervolle Bibelstelle in 1.Tim.2,3 und 4: „Denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Einseitig ausgelegte Bibelstellen wie diese, dann die Überbetonung des „liebenden“ Gottes , sowie der biblisch völlig richtigen Aussage „Gott ist Liebe“ haben leider zu einer Lehrauffassung geführt, dass ein „liebender Gott“ doch letztlich alle Menschen mit sich versöhnen würde, es sei doch unmöglich, dass Gott so grausam wäre, Menschen auf ewig in die Hölle zu werfen.

Manche vertreten gar die Auffassung, dass sogar Satan (!) schließlich im Himmel sein würde.


Das ist die Lehre der „Allversöhnung“.

Die Allversöhner versuchen ihre Auffassung noch mit verschiedenen anderen Bibelstellen, auf die ich hier jedoch nicht eingehen möchte, weil ich diese Lehre für eine klar falsche Lehre halte, zu begründen (mit dem Begriff „Irrlehre“ bin ich üblicherweise vorsichtig, in diesem Fall dürfte er jedoch angebracht sein). 

Sie argumentieren z.B., dass „ewig“ eben nicht „ewig“ bedeute, sondern „ewig“ begrenzt sei.
Dabei unterschlagen die Allversöhner jedoch, dass in Mt.25,46, einem Vers, in dem einmal von „ewiger Pein“, und einmal von „das ewige Leben“ gesprochen wird, in beiden Fällen das gleiche griechische Wort für „ewig“ verwendet wird („aionion“):

„Und diese werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mt.25,46).

Wenn also die Pein nicht ewig sein soll, kann logischerweise auch das ewige Leben nicht ewig sein. Allein schon aufgrund dieses Verses wird die absolute Fehlerhaftigkeit dieser falschen Lehrauffassung sehr deutlich. 

Die Bibel zeigt an vielen Stellen, dass Gott ein ewiger Gott ist und jedem, der Buße tut und an den Herrn Jesus glaubt (Apg.20,21) ewiges Leben in Christus schenkt (vgl. z.B. 1.Joh.5,13).
Wenn das Leben ewig ist, muss auch die Strafe, die ewige Pein, ewig sein! 


Es wäre ja wirklich schön, wenn alle Menschen in den Himmel kommen würden, aber das ist leider nicht die Lehre der Bibel, sondern eben die vom Feind erdachte Lehre der Allversöhnung (nach dem Motto: "Hat Gott wirklich gesagt ...?",1.Mo. 3,1) 

Die Bibel lehrt klar, dass Geist und Seele eines jeden Menschen "ewig" sind: „Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ (Pred.3,11) und nach dem Tod das Gericht folgt: „Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebr. 9,27).


Die gern als Gegenargument benutzte Stelle in 1.Tim.6,16 bedeutet, dass Gott der Einzige ist, dem diese Eigenschaft (Unsterblichkeit) ansich zukommt. Den Engeln ist diese Eigenschaft übertragen worden, und bei der Auferstehung werden die Gläubigen unsterbliche Leiber erhalten (1. Kor 15,53.54), doch Gott ist die »Unsterblichkeit« selbst.

Der Herr Jesus hat im übrigen in den Evangelien mehr von der Hölle gesprochen und davor gewarnt als Er vom Himmel gesprochen hat! 

Sehr aufschlussreich für jeden, der die falsche Lehre der Allversöhnung über Gottes Wort stellen möchte, ist die bekannte Begebenheit mit Lazarus und dem reichen Mann in Lk.16,19-31.


Auch das Studium von Joh. 3,36 erscheint mir sehr hilfreich:

"Wer an den Sohn glaubt hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, (o. nicht gehorcht), wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“.
Gerade die Worte „der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ verdeutlichen klar, dass der Mensch, der keine Buße tut und an den Herrn Jesus und Sein stellvertretendes Erlösungswerk am Kreuz glaubt, schon unter Gottes Zorn steht und es auch weiter bleiben wird.


Schließlich heißt es schon im wohl bekanntesten Vers der Bibel, in Joh.3,16: "So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe".

Hier ist also zweifelsfrei von „ewigem Leben“ die Rede, aber auf der anderen Seite, in deutlichem Kontrast dazu, von "verloren gehen". Wir lesen hier nichts von „begrenzt“ verloren gehen, von einer zeitlichen Strafe, bis dann doch die Errettung folgen würde, NEIN – wir lesen klar und eindeutig von „verloren gehen“, ohne irgendwelche Einschränkungen!

Das bedeutet nichts anderes als ein ewiges Getrenntsein von Gott und ein ewiges Verbleiben im "Feuersee" (oft "Hölle" genannt).


Wir betrachten dazu auch Off. 20,15:

"Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde im Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen" (im Buch des Lebens stehen alle von neuem geborene Menschen, also Menschen, die Buße über ihre Sünden getan haben und glauben, dass Jesus Christus stellvertretend für sie am Kreuz von Golgatha ihre Sünden getragen und ihre Schuld bezahlt hat).

Das Gerede von einem liebenden Gott, der unbußfertige Sünder nicht bestraft, wird leider nicht wahrer, wenn man es wiederholt!

Es ist also eine gefährliche und schlichtweg falsche Lehre zu glauben, dass alle Menschen in den "Himmel" kommen.


Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Gerald Born.

Mittwoch, 19. April 2017

Auf Jesus blicken

Auf Jesus blicken

von Charles Haddon Spurgeon


Blicke auf Jesus und fürchte dich nicht! Du kannst nicht straucheln, wenn du, während du gehst, deine Augen auf Jesus richtest.

Lasst uns unsern Blick voll Vertrauen, Erwartung und Hoffnung zum Herrn erheben! Ein einziger Blick auf den Gekreuzigten bedeutet Leben, Licht, Freiheit, Liebe.

Unser Leben hängt davon ab, dass wir »aufsehen auf Jesus« (Hebräer 12, 2), und nicht davon, dass wir aufsehen zu unserem Glauben.

sieh nicht so sehr auf deine Hand, die du nach Christus ausstreckst, als auf Christus selbst. Sieh nicht auf deine Hoffnung, sondern auf Jesus, die Quelle und das Ziel deiner Hoffnung. Sieh nicht auf deinen Glauben, sondern auf Jesus, den Anfänger und Vollender deines Glaubens.

Der Glaube rettet uns, weil er uns an Jesus Christus bindet, der eins mit Gott ist und uns so in Verbindung mit Gott bringt.

Gott hat solches Wohlgefallen an seinem eingeborenen Sohn, dass er Wohlgefallen an allen hat, die sich auf ihn als ihre einzige Hoffnung verlassen.

Das ist das Evangelium: Vertraue Jesus Christus, der für die Schuldigen starb, und du wirst gerettet werden.

Im gleichen Augenblick, in dem ein Sünder sein Vertrauen auf Jesus setzt, hat er auch schon völlige Vergebung empfangen.

Die Verbindung von Gnade und Gerechtigkeit kann nur in dem Sühneopfer des Herrn Jesus Christus deutlich gemacht werden. Am Kreuz sehen wir, wie gnädig der Herr ist und wie gerecht.

Keine Begierde ist zu mächtig, keine Lieblingssünde zu tief eingefleischt, wir können sie überwinden durch die Macht unseres Herrn Jesus Christus. Glaube es, dass deine Sünde eine schon abgetane Sache ist.

Wirf dich, deine Gedanken und alles, was dich bedrängt, auf Jesus und sieh, ob er nicht Kraft hat zu erretten! Er kann die entsetzlichen Einflüsterungen des Feindes zum Schweigen bringen.

Alle, die ihren hoffnungslosen Zustand fühlen, sind eingeladen, zu Jesus zu kommen.

Die Errettung geschieht nicht dadurch, dass wir unser eigenes Verderben kennen, sondern dadurch, dass wir uns völlig auf die Erlösung durch Jesus Christus verlassen.

Christus braucht nichts mehr zu vollbringen, um deine Vergebung zu bewirken; das Versöhnungswerk ist ganz vollbracht.

Gib deinen Halt an allem anderen außer an Christus auf und lass dich fallen! Lass alles los: das Vertrauen auf deine Werke, auf deine Gebete oder Gefühle!

Weder deine Gnadenerfahrungen noch deine Empfindungen sind der Quell deines inneren Lebens. Du musst einfach vom Vertrauen auf Christus dich nähren.



Unsere Weisheit besteht darin, dass wir auf den Herrn blicken.

Mein Glaube ruht nicht auf dem, was ich bin und fühle oder weiß, sondern auf dem, was Christus ist, was er getan und was er jetzt noch für mich tut. Mein Vertrauen steht nicht darauf, dass ich heilig bin, sondern darauf, dass Christus meine Gerechtigkeit ist.



Lass dein Selbstvertrauen; wirf dich in Jesu Arme!

Der gesündeste Zustand eines Christen besteht darin, dass er allezeit leer ist im eigenen Ich und beständig von dem Herrn abhängig, dass er allezeit arm ist in der eigenen Seele und reich in Jesus.

Der Herr Jesus versteht uns bis ins tiefste. Wenn andere unseren Kummer nicht teilen können, weil sie ihn nicht verstehen, so kommt doch der Herr Jesus bis in die tiefsten Tiefen zu uns und versteht unser bitterstes Herzeleid, weil er es selbst erlebt hat.

Jesus versteht unsere besondere Prüfung und nimmt an unserem besonderen Leid teil. Denn er ist in allen Dingen versucht worden wie wir.

Der Herr tröstet die Einsamen, Enttäuschten, Verzagten und Verzweifelten. Wenn du niedergeschlagen bist, wende dich gleich an den Herrn; er richtet dich wieder auf.

Der Herr weiß wohl, dass du dein Herz nicht ändern und deine Natur nicht bessern kannst. Aber er weiß auch, dass er beides tun kann. Wer schwarz ist von Sünden - gerade für ihn ist Jesus Christus gekommen, um ihn weiß zu machen. Verlass dich darauf, dass Jesus sich auch deiner kleinen Anliegen annimmt. Du darfst in allen Dingen deine Zuflucht zu ihm nehmen.

Ohne Christus bist du wie ein Schaf ohne Hirten, wie ein Baum ohne tränkendes Wasser, wie ein welkes Blatt im Sturm.


Wenn du an den Herrn Jesus glaubst, so bist du ein Kind Gottes.

Der Schwachgläubige ist so gut ein Kind Gottes wie der Glaubensheld. Unser himmlischer Vater hat das gleiche liebevolle Herz für alle.

Gottes Kinder werden nicht als Riesen geboren.

Es ist ein großes Vorrecht für uns, immer unter den Augen des Vaters zu leben. Unser bester Freund lässt uns keinen Augenblick aus den Augen.

Es ist nie zu früh, den Herrn Jesus zu suchen. Glücklich sind die jungen Menschen, die den Morgen ihres Lebens mit Jesus verbringen.
Wer durch die reiche Gnade Gottes in besondere und beständige Gemeinschaft mit Gott gekommen ist, so dass Christus in ihm bleibt und er in Christus, erfährt besondere Segnungen. 

Donnerstag, 16. Februar 2017

Du sollst dir kein Bildnis machen

Warum wird immer wieder ein Bild
von Jesus Christus dargestellt?



5. Mose 5, 8:
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche.


1. Korinther 11, 14:
Oder lehrt euch nicht schon die Natur, daß es für einen Mann eine Unehre ist, langes Haar zu tragen?

Donnerstag, 19. Januar 2017

Heiliger Geist vs. Lügengeist



Lügengeist und seine Merkmale –
Heiliger Geist und SEINE Merkmale


Der Unterschied: Woran erkennt man einen Lügengeist und woran den Geist GOTTES?

Der Lügengeist geht IMMER über das GEFÜHL eines Menschen. "Wohlfühlen", "gut fühlen", "leicht fühlen", "beschwingt fühlen"...Nach einem "Lobpreis" fällt man aber immer schnell wieder in ein tiefes Loch. Man "braucht" (Gefühl) immer wieder neu und mehr davon, weil sonst innere Leere herrscht. Das dient den eigenen Gefühlen.

Der Lügengeist will immer !!! eine Prüfung anhand der Schrift vermeiden! Der Lügengeist leugnet GOTT und SEINE souveräne Allmacht! Der Lügengeist suggeriert, der Mensch könne dem HERRN etwas "befehlen" und noch schlimmer: Der Lügengeist lästert den Höchsten und will IHN abwerten, dafür den Menschen in den Mittelpunkt rücken.

Der Lügengeist will einreden, die eigenen - fleischlichen - Wünsche, Begierden, Lüste leben zu dürfen. Ohne sich verändern lassen zu müssen. Und will den Allmächtigen SchöpferGOTT zu einem "Erfüllungsgehilfen" der eigenen Wünsche degradieren. (Wohlstandsevangelium).

Der GEIST GOTTES aber begegnet uns NÜCHTERN. Der Geist GOTTES schenkt uns GEWISSHEIT von der Gegenwart und Liebe GOTTES, die Gewissheit der kompletten Errettung für immer, die - egal, wie unsere Gefühle mal sind - standhalten. ER führt uns aus dem alten, fleischlichen Leben hinaus, hinein in das geistliche Leben in CHRISTUS.

Der GEIST GOTTES führt uns dahin, immer !!! den HERRN JESUS CHRISTUS in die Mitte zu stellen. Der Geist GOTTES will NIE !! alleine angebetet werden, sondern zeigt immer auf den HERRN. Der Geist GOTTES macht uns in rechter Weise demütig und zeigt uns, dass wir Sünder sind und nur durch den HERRN überhaupt leben.

Der Geist GOTTES überführt uns unserer Sünden und bringt uns zur Buße und Umkehr. Und ER zeigt uns, dass nur alleine GOTT regiert. Der Geist GOTTES führt uns in alle Wahrheit GOTTES, und NIE dahin, Menschen nachzufolgen und sie wie einen Guru oder Popstar zu verehren und von ihnen abhängig zu werden.

Der Geist GOTTES leitet uns dahin, alleine den Willen GOTTES lieben und leben zu wollen und IHM alleine zu vertrauen. Unser ganzes Wollen und bitten gilt IHM. Dazu sind wir erschaffen. IHM zur Ehre, zum Lob und zur Anbetung. Nicht uns selbst.

Und ganz sicher ist: Der Geist GOTTES bringt KEIN erlöstes Kind GOTTES dazu, RÜCKWÄRTS zu fallen!!! DAS alleine ist schon ein sicheres Zeichen für den Lügengeist. In der Bibel ist Rückwärtsfallen immer ein Zeichen des Gerichts. So muss der Lügengeist sich auch hierin zu erkennen geben.

Der Geist GOTTES bringt uns dazu, auf unsere KNIE zu gehen und also nach VORNE zu beugen!!!! Der Geist GOTTES führt zur Anbetung im Herzen, nicht zum äusserlichen "Fahnenschwenken" und "tanzen". (Nicht AT mit NT vermischen!)

Und ganz sicher führt der Geist GOTTES nicht dazu, dass Menschen wie Schlangen zischen, Hunde bellen, Schweine quiecken oder hysterisch anfangen, unkontrolliert zu lachen.

1Kor 14,33: "Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen." ....

1Petr 5,8: Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; 9 dem widersteht, fest im Glauben,.....!!!!!!!
 
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Yvonne Bittroff